Eine Heizungsanlage funktioniert nur dann optimal, wenn die Anlage hydraulisch abgeglichen ist und die Komponenten sorgsam aufeinander abgestimmt sind. Bei Funktionsstörungen befasst man sich viel zu oft nur mit den Auswirkungen, nicht aber mit den Ursachen und den technischen Zusammenhängen. So wird beispielsweise nur die Pumpenleistung erhöht, wenn der Heizkörper nicht richtig warm wird – keine gute Lösung angesichts steigender Energiekosten. Zunächst wird das Grundlagenwissen der Teilnehmer aufgefrischt.
Der nächste entscheidende Schwerpunkt heißt dann: Hydraulischer Abgleich. Mit den für den Abgleich benötigten Parametern Heizkörperleistung, Temperaturspreizung sowie Druckverlust ist es kein großer Aufwand, Heizungsanlagen hydraulisch abzugleichen.
Die Volumenstromermittlung zur Pumpenauslegung wird mit den Teilnehmern anhand von verschiedenen Beispielen richtiggehend geübt. Nur mit den korrekt ermittelten Werten kann die Pumpenleistung an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden. In der Realität sind Umwälzpumpen sehr oft völlig überdimensioniert.
An unserer Hydraulikwand wird das theoretische Wissen dann noch in die Praxis umgesetzt. Mit Hilfe dieser Anlage lässt sich sehr genau nachvollziehen, wie sich die Parameter ändern, wenn eine Einstellung neu definiert wird. Die Hydraulikwand macht es zudem möglich, Anlagenprobleme zu inszenieren, um mit den Teilnehmern gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten.
Hierzu bietet die Innung Sanitär Heizung Klima Köln auch firmeninterne Schulungen an.